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Neues aus Güterglück - Einwohner mit Situation unzufrieden Wie aus der regionalen Zeitung "Volksstimme" zu erfahren ist, sind die Anwohner aufgrund neuer Transportfahrten durch Schora mit der Situation unzufrieden. Jetzt während der Ernte fahren wieder verstärkt landwirtschaftliche Transporter durch den Ort. Dabei kommen mehrere Faktoren zusammen, die die Bürger stören. Zum einen ist es die Anzahl der Traktoren und Lkw - zehn Stück sind da kürzlich innerhalb von 40 Minuten von Anliegern gezählt worden. Mitunter rauben ihnen die nächtlichen Touren den Schlaf. Am 08. Juli kippte ein voll beladener Traktor in einer Linkskurve um. Erst kurz zuvor sei eine Mutter mit ihrem Kind dort den Gehweg entlanggegangen. Trotz Zusagen der Betreiber werden noch immer Traktoren mit nicht abgedeckter Ladung eingesetzt, bemängeln die Anwohner. Zu der aktuellen Anliegerkritik wollte sich die Transportfirma jedoch nicht öffentlich äußern. Anlässlich der offiziellen Eröffnung, die am 07.08.2010 auf dem Gelände der Biogasanlage stattgefunden hat, wurde von Handwerkern nachgefragt, wann denn die längst fälligen Rechnungen über erbrachte Leistungen gezahlt werden?
"Ich habe keine große Hoffnung, dass es besser wird" Die Bürgerinitiative Umwelt-, Natur- und Gewässerschutz Südlohn hat am Donnerstagabend zu einer weiteren Bürgerversammlung zum Thema "Biogasanlage in Südlohn" eingeladen. Neben einem Biogasanlagenhersteller aus Vreden äußerten sich sowohl die Landtagskandidaten als auch drei ortsansässige Landwirte zur geplanten Anlage.
Eine mit der im nordrhein-westfälischen Südlohn geplanten vergleichbaren Biogasanlage steht in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem Haus in der Bahnhofstraße. "Seit zehn Jahren schon wohne ich da", erzählte er in seinem Vortrag. "Ich habe den Bau der Anlage im Jahr 2007 miterlebt und seit 2009 ist sie fertiggestellt." Geruchs- und Lärmbelästigungen seien an der Tagesordnung und beeinträchtigen das alltägliche Leben, schilderte er die Situation. "Die Motoren der drei Fermenter höre ich nachts arbeiten. Ich habe keine große Hoffnung, dass es besser wird", erklärte Rainer Schmidt.
Ein Besuch einer Abordnung der BI am 07. März 2010 in Güterglück bestätigen die Befürchtungen über Geruchsbelästigung, Lärmbelästigung und erhöhtes Verkehrsaufkommen.
Am 10.04.2010 wurde in den Anhalt-Zerbster Nachrichten Volksstimme über den Besuch der Bürgerinitiative Anfang März in Güterglück berichtet.
Man bittet die Bewohner zur Kontaktaufnahme mit der Südlohner Bevölkerung. Wir hoffen, dass es hier zu einem breiten Meinungsaustausch kommt. Ein erster Gästebucheintrag ist bereits eingegangen und zwischenzeitlich veröffentlicht. Weitere E-Mails liegen vor. Hier ein paar Zitate: "... von Montag bis Sonntag donnerten die Traktoren mit offener Ladung bis um 23.00 Uhr durch das Dorf. An den Wochenenden erfolgte die Lieferung im 10-Minuten-Takt. Der Mais lag überall auf den Straßen ..." "... Die Bewohner, die dicht an der Biogasanlage wohnen, sagen, dass sie kein Fenster mehr öffnen können ..." "... Wenn ich in der Zeitung lese, dass bei Ihnen eine Anlage mit einer Menge von 200.000 Tonnen Gülle und Güllefeststoffe eingesetzt werden soll, dann kann ich nur sagen "Gute Nacht" ..." " Wenn hier in Güterglück der Wind aus Osten oder Norden kommt dann gibt es sehr viel unangenehme Gerüche. Auch zur Erntezeit gibt es sehr viel Dreck. Die Erntefahrzeuge sind dann pausenlos unterwegs, auch nachts."
Transportfirma legt sich ein innerörtliches Tempolimit auf Von Daniela Apel Quelle: Volksstimme
Schora. "Irgendwann ist das Maß voll", findet Jürgen Burkhardt. Zahlreiche weitere Einwohner von Schora sehen das genauso wie das Ratsmitglied. Mit ihrer Unterschrift protestieren sie gegen Transportfahrer, die nicht nur rücksichtslos durch ihren Ort rasen, sondern auch unerlaubt die nur für 7,5 Tonnen ausgelegte Ringstraße nutzen. Zudem ärgern sie sich über die unabgedeckte Ladung, die herunterfällt. Den Vorwürfen stellen sich am Mittwochabend der Betreiber der Güterglücker Biogasanlage, die RWE Innogy GmbH, und die beauftragte Transportfirma, der Landwirtschaftliche Lohnbetrieb Jann-D. Frieling aus Dobritz. Jörg Gebauer und Ludwig Steenweg stehen auf der Sitzung des Gemeinderats den betroffenen Bürgern Rede und Antwort. Der Betriebsleiter der Biogasanlage, Reiner Sandmann, ist ebenfalls gekommen.
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